Der Stadtraum gehört in Kinderhand!
Wie werden wir in der Stadt der Zukunft leben? „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ widmet sich einem hochaktuellen, gesellschaftlich relevanten Thema, denn die Gestaltung von Städten ist eine drängende Herausforderung der Gegenwart, die alle Lebensbereiche der Menschen prägt. Dabei leben schon heute 90 Prozent der Kinder in Deutschland in Stadtgebieten. Ihnen muss somit mehr Gehör in den Stadtplanungen gewährt werden.
In der Ausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ hatten und haben Kinder deshalb die gleichen Rechte wie Erwachsene. Mitarbeitende des Deutschen Technikmuseums haben die Ausstellung zusammen mit 60 Kindern, unseren Zukunftskuratorinnen und Zukunftskuratoren, entwickelt. Die Modelle, die diese Kinder aus vier Berliner Schulen dafür gebaut haben, stehen im Mittelpunkt des Ausstellungsraumes. Darum gruppieren sich auf 500 Quadratmetern innovative Ideen und neue technische Entwicklungen, die das Leben in der Stadt in Zukunft für alle besser machen sollen.
Ausprobieren und Mitwirken
Über die gesamte Ausstellung finden sich Experimentier- und Mitmachstationen, die zum tieferen Erkunden des Themas einladen. Spielerisch mit dem Invisible Shield, das die Besuchenden visuell an einen anderen Ort teleportiert, gemeinschaftlich auf der Plauderbank, die zum Austausch mit anderen Menschen einlädt oder kreativ, indem aus Sand und anderen Materialien eigene Modelle für die Stadt der Zukunft gebaut werden können.
Lasst uns die Stadt verbessern!
Die im partizipativen Prozess mit 60 Zukunftskuratorinnen und Zukunftskuratoren entstandenen Ideen sind in der Ausstellung in sechs Bereiche unterteilt: Weite, Wachstum, Versorgung, Natur, Klima und Gemeinschaft. Diese Bereiche behandeln unterschiedliche Fragen, denen sich die Kinder in der Ausstellungsarbeit gestellt haben. Fantastische Ideen wie Zeitreisen und fliegende Autos scheinen in weit entferne Zukünfte zu gehören. Die Ausstellung macht den Abgleich und schaut genauer hin.
Wie können wir alle in der Stadt gut leben?
Wir haben uns gefragt: Wie kann die Stadt mehr Menschen unterbringen? Was hält die Stadt am Laufen? Was braucht die Stadt, weil sich das Klima verändert? Wie können wir in der Stadt gemeinsam gut leben? Wie können alle Lebewesen in der Stadt ihren Platz finden?
Pflanzen und Tiere gehören in die Stadt, wie auch Menschen. Aber ihnen wird meist weniger Platz zugesprochen. Die Ausstellungsmacher haben sich Gedanken darum gemacht, und auch in Politik, Forschung und Baubranche sind Schritte in eine Tier- und pflanzenreichere Zukunft der Städte erkennbar.
Die Zukunft ist offen, wir können sie mitgestalten!
Die Ausstellung lädt besonders Kinder ein sich am demokratischen Prozess um die Zukunft der Stadt zu beteiligen und eröffnet Perspektiven, wie dies bereits im Kindesalter gelingen kann. Die Zukunft beginnt jetzt – lasst sie uns gemeinsam gestalten!
Neben den Mitmachangeboten in der Ausstellung gibt es buchbare Workshops für Grundschulklassen sowie Programme für familiäre Kleingruppen an den Wochenenden und in den Ferien.
Laufzeit: 27. März 2026 bis 27. Juni 2027